Keks Freitag auch als Beispiel für Kommunen

21. August 2011 |

JU zum Social-Media-Austausch bei Keks Freitag

Mit Linda Grohe (links) und Anitag Freitag-Meyer (3. v. r.) haben wir uns zu einem Social-Media-Austausch getroffen. Auch Heinrich Klopp war mit von der Partie.

VERDEN. Seit einigen Tagen kann man das Gebäck von Keks Freitag aus Verden auch online bestellen und sich deutschlandweit liefern lassen. Der Online-Shop der Keks- und Waffelfabrik bietet viele neue Möglichkeiten für Gebäckliebhaber: So kann man individuelle Keksmischungen zusammenstellen und eine bestimmte Sorte gibt es sogar im Angebot.

Und auch sonst ist das Verdener Traditionsunternehmen im Internet sehr aktiv. Unter www.keksblog.com gibt es viele Möglichkeiten, einmal hinter die Kulissen zu schauen und zu sehen, wie die Kekse eigentlich hergestellt werden oder zu erfahren, welche Köpfe hinter der Keksfabrik stehen. Auch die Seiten in den sozialen Netzwerken Twitter und Facebook erfreuen sich großer Beliebtheit und sogar einen eigenen YouTube-Kanal gibt es. Grund genug für die Junge Union, einmal bei den Machern vorbeizuschauen und über die Internet-Nutzung zu diskutieren.

 

Vorbeischauen lohnt sich: Das Keksblog von Keks Freitag bietet viele Einblicke hinter die Kulissen des Verdener Traditionsunternehmens.

Bei Keks Freitag ist die Chefin selbst dafür verantwortlich: Anita Freitag-Meyer hat genaue Vorstellungen, wie sie sich mit ihrem Unternehmen im Internet präsentieren will. Zusammen mit Einkäuferin Linda Grohe hat sie sich im Netz eine treue Fangemeinde aufgebaut. „5.500 Besucher verzeichnet das Keksblog im Monat, 14.000 Seitenaufrufe werden getätigt“, berichten die Bloggerinnen. „Erst kürzlich haben wir bei Facebook den 1000. Fan begrüßt“, freut sich Linda Grohe über das wachsende Interesse. Anita Freitag-Meyer sucht den offenen Dialog mit den Verbrauchern und lädt sogar zum Mitmachen ein. „Unsere Leser können z.B. beim Design einer Verpackung mitwirken oder sich online als Kekstester bewerben, aber auch Kritiker dürfen zu Wort kommen“, erklärt sie und ergänzt: „Wir wollen mit unserem Online-Angebot als offener und sympathischer Betrieb wahrgenommen werden und dabei authentisch bleiben. Deshalb machen wir alles selbst, ohne Berater im Hintergrund.“ Aber auch im Internet gibt es einige Spielregeln, auch für Administratoren von Facebook-Seiten: „Man muss im Hinterkopf haben, dass man hier ein Unternehmen vertritt und nicht als Privatperson unterwegs ist. Deshalb gilt: Immer höflich sein, die Form wahren und auch auf negative Kommentare freundlich antworten“, weiß Linda Grohe zu berichten.

Für die Junge Union hat Keks Freitag eine Vorreiterrolle im Landkreis Verden übernommen. „Keks Freitag zeigt, wie man sich im Internet einen gelungenen Auftritt aufbauen kann. Das macht das Unternehmen für Arbeitnehmer, Kunden und Verbraucher attraktiv“, lobt Steffen Lühning das Engagement der Keksbäcker. „Wir würden uns freuen, wenn auch unsere Verwaltungen die Chancen des Internets erkennen und nutzen würden“, ergänzt Nathalie Weiß. Auch das Keksblog-Team begrüßt die Initiative der JU: „Gerne berichten wir den Verantwortlichen von unseren Erfahrungen, die wir bisher im Internet gemacht haben.“

Weitere Links:

>>> "Verwaltungen sollen soziale Netzwerke nutzen" – unser Antrag auf dem Niedersachsentag 2011

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